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ÖFFENTLICHES ANGEBOT


Gesellschaft mit beschränkter Haftung (OOO) „MT FINANCE“ vertreten durch die Generaldirektorin Frau Jana Berjoskina, die satzungsgemäß handelt, im Folgenden „Auftragnehmer“ genannt, bietet gemäß den Lizenzen des Föderalen Dienstes für die Aufsicht im Bereich der Kommunikation, Informationstechnologie und MassenkommunikationNr.137295 vom 30.10.2015 (Telematik-Kommunikationsdienste) und №137296 vom 30.10.2015 (Kommunikationsdienste zur Datenübertragung, ausgenommen die Kommunikationsdienste zur Datenübertragung für die Zwecke der Übertragung von Sprachinformationen) jeder natürlichen oder juristischen Person und jedem Einzelunternehmer, im Folgenden „Auftraggeber“ genannt, entgeltliche Leistungen, Dienste und Services sowie Software und sonstige Softwareprodukte (im Folgenden „Leistungen“ bzw. „Produkte“) in Übereinstimmung mit dem vorliegenden Angebot an.
Das vorliegende Angebot stellt gemäß Ziffer 2, Art.437 des Zivilgesetzbuches der RF ein Öffentliches Angebot )im Folgenden „Vertrag“) dar, als dessen vollständige und bedingungslose Annahme (Akzeptierung) gemäß Art.438 des Zivilgesetzbuches der RF die Registrierung des Auftraggebers im System-Account auf dem Web-Server des Auftragnehmers unter der Adressehttps://ruvds.comgilt.

Begriffe und Definitionen

Anmeldename (Login) — ist eine für den Web-Server des Auftragnehmers unikale Kombination von lateinischen Buchstaben und Ziffern, die für den Zugang zum Persönlichen Kabinett benötigt wird und in Verbindung mit dem Passwort zur Identifizierung des Auftraggebers dient;
Passwort — eine Kombination von lateinischen Buchstaben und Ziffern, die für den Zugang zum Persönlichen Kabinett benötigt wird und in Verbindung mit dem Anmeldnamen (Login) zur Identifizierung des Auftraggebers dient;
Bestellung — eine vom Auftraggeber über den Web-Server des Auftragnehmers geschickte elektronische Nachricht, die die Bestell-Nr. und ein Verzeichnis bestellter Leistungen enthält;
Persönliches Konto — ein elektronisches Konto im Persönlichen Kabinett, wo der Eingang und der Verbrauch von Geldmitteln zur Bezahlung der Leistungen des Auftragnehmers angezeigt wird;
Persönliches Kabinett — eine Web-Schnittstelle auf dem Web-Server des Auftragnehmers (https://ruvds.com), die dem Auftraggeber zur Verwaltung von Leistungen und Zahlungen zur Verfügung gestellt wird.

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, folgende Leistungen zu erweisen: die Gewährung von Speicherplatz, Rechnerkapazitäten und Software auf dem Equipment (Server) Auftragnehmers mit Internet-Anbindung, damit der Auftraggeber nach eigenem Ermessen ein Web-System und andere Ressourcen (Dienste) gemäß den Möglichkeiten des gewählten Tarifplans unterbringen kann.
1.2. Das Verzeichnis von Leistungen, die dem Auftraggeber im Rahmen des vorliegenden Vertrags erwiesen werden, wird jeweils in der Bestellung bzw. in den Bestellungen angegeben.

2. Allgemeine Vertragsbedingungen

2.1.Die Vertragsparteien erkennen die Rechtskraft von Dokumenttexten, die über Kommunikationsleitungen übermittelt werden, im gleichen Maße an wie die Dokumente, die in einfacher schriftlicher Form ausgefertigt sind. Die Ausnahme von dieser Regel bilden:
die Unterzeichnung des vorliegenden Vertrags;
der Austausch von Beanstandungen, für die die einfache schriftliche Form obligatorisch ist.
2.2.Die Kommunikationsleitungen im Sinne des vorliegenden Vertrags sind die E-Mail mit den in der Web-Schnittstelle des Auftragnehmers angegebenen Kontaktadressen. Bei der Änderung von Kontaktadressen auf die Initiative des Auftraggebers gelten als Kontaktadressen jene E-Mail-Adressen an, die dem Auftragnehmer unter Nutzung eines vom Auftraggeber gewählten Passwortes mitgeteilt wurden.
2.3.Die Partei übernehmen die volle Haftung für die Handlungen von Mitarbeitern, die den Zugang zu den Kommunikationsleitungen haben.
2.4.Der Auftraggeber behält selbständig den Überblick über die Änderungen im vorliegenden Vertrag, die auf dem Web-Server des Auftragnehmers unter der Adressehttps://ruvds.com/contract veröffentlicht werden.
2.5.Die Änderungen zum vorliegenden Vertrag treten spätestens 10 (zehn) Kalendertage seit deren Veröffentlichung in Kraft.
2.6.Beim Einverständnis des Auftraggebers mit solchen Änderungen gilt der Vertrag mit Berücksichtigung der genannten Änderungen weiter. Falls der Auftraggeber mit den betreffenden Änderungen nicht einverstanden ist, hat er innerhalb einer Frist gemäß Ziffer 2.5 den Auftragnehmer mit einem offiziellen Schreiben (mit Empfangsbestätigung) darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall wird der Vertrag seit Inkrafttreten der Änderungen ungültig.
2.7.Falls der Auftragnehmer ein offizielles Schreiben nach Inkrafttreten der Änderungen bekommt, wird der Vertrag seit Erhalt der Empfangsbestätigung ungültig. Die Leistungen, welche der Auftraggeber seit Inkrafttreten der Änderungen bis zum Erhalt der Empfangsbestätigung in Anspruch nimmt, werden dem Auftraggeber unter Berücksichtigung der vorgenommenen Änderungen erwiesen.

3. Pflichten der Parteien

3.1.Der Auftragnehmer ist verpflichtet:
3.1.1.Die Bestimmungen des vorliegenden Vertrags und der Anlagen dazu einzuhalten.
3.1.2.Die Leistungen in Übereinstimmung mit den Bedingungen und Konditionen des vorliegenden Vertrags zu erweisen.
3.1.3.Beratung in den Fragen zu bieten, die bei dem Auftraggeber im Zusammenhang mit den ihm erwiesenen Leistungen entstehen können.
3.2.Der Auftraggeber ist verpflichtet:
3.2.1. Die Bestimmungen des vorliegenden Vertrags und der Anlagen dazu einzuhalten.
3.2.2.Eine rechtzeitige Bezahlung der ihm erwiesenen Leistungen gemäß Abschnitt 4 des vorliegenden Vertrags zu gewährleisten.
3.2.3.Die Risiken möglicher für ihn ungünstiger Folgen im Zusammenhang mit dem Verlieren bzw. Weitergabe durch den Auftraggeber des von ihm gewählten Passwortes selber zu tragen.
3.2.4.Auf Antrag des Auftragnehmers rechtzeitig wahrheitsgetreue Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Zwecke der Realisierung des Vertrags benötigt werden.
3.2.5.Für die Einhaltung der Urheberrechte sowie anderer gesetzlicher Normen und der Netiquette in Bezug auf die aufbewahrten, übermittelten oder erhaltenen Informationen selber zu haften; ebenso für unbefugten Zugriff zu den Computern und Informationsquellen sowie für die Verbreitung von nicht angeforderten Informationen im Netz.
3.2.6.Ohne vorherige Abstimmung mit dem Auftragnehmer Drittpersonen keine Hosting-Dienste auf dem Equipment des Auftragnehmers zu erweisen.
3.3.Die Parteien sind verpflichtet:
3.3.1.Ihre Rechte und Pflichten aus dem vorliegenden Vertrag ohne Zustimmung der jeweils anderen Partei nicht an Dritte abzutreten.

4. Vorgehensweise bei der Erweisung von Leistungen

4.1. Der Auftragnehmer erweist die Vertragsleistungen gemäß den Gesetzen und Normen des Landes, wo der Auftragnehmer bzw. dessen Vertreter Leistungen in Übereinstimmung mit dem vorliegenden Vertrag sowie mit hoher Qualität und entsprechend den vorgegebenen Betriebseigenschaften erweisen,.
4.2.Die Erweisung von Leistungen an den Auftraggeber beginnt am Tag der Leistungsbestellung und kann nur zu den im Vertrag vorgesehenen Bedingungen und Konditionen eingestellt oder ausgesetzt werden.
4.3.Die Leistungsbestellung bedeutet das Einverständnis des Auftraggebers, die Leistung zu den Preisen zu bezahlen, die am Tage des Ausführungsbeginns der Bestellung gültig sind. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Leistung unter Nutzung einer der folgenden Methoden zu bestellen:
eine Anweisung über die Kommunikationsleitungen zu schicken;
das vom Auftraggeber gewählte Passwort dafür zu nutzen.
4.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Erweisung der Leistung auszusetzen, falls seit dem Beginn der Leistungserweisung mehr als 7 Tage oder eine andere in der zu erweisenden Leistung angegebene Frist verstrichen ist, und der Auftraggeber seine Pflichten zur Bezahlung dieser Leistung nicht im vollen Maße erfüllt hat. Die Wiederaufnahme der Leistungserweisung ist nur nach vollständiger Bezahlung der bestellten Leistung möglich.
4.5. Falls der Auftraggeber seine Pflichten zur Bezahlung von Leistungen, deren Erweisung vom Auftragnehmer begonnen und gemäß Ziffer 4.4. ausgesetzt wurde, nicht erfüllt hat, und seit der Aussetzung der Leistungserweisung 7 Tage und mehr vergangen sind (eine Stunde, falls der Auftraggeber die Auftragnehmer-Leistungen ohne Vorauszahlung getestet hat), ist der Auftragnehmer berechtigt, den Auftraggeber über die Kommunikationsleitungen von seiner Absicht in Kenntnis zu setzen, die Leistungserweisung einzustellen und sämtliche Daten, die der Auftraggeber im Rahmen dieser Leistung beim Auftragnehmer platziert hat, zu löschen.
4.6. Die Leistungen gelten als im vollen Umfang erwiesen zum Zeitpunkt der Beendigung des vom Auftraggeber gewählten Abrechnungszeitraumes. Bei der Abbestellung der Leistung fließt auf das Persönliche Konto des Auftraggebers eine Summe zurück, die dem nichtgenutzten Zeitraum entspricht. In der Zeitspanne vom Beginn der Leistungserweisung bis zu deren Abbestellung gilt die Leistung als im vollen Umfang erwiesen.

5. Leistungspreise und Bezahlung

5.1. Die Leistungspreise werden in Rubel festgelegt. Für ausländische Auftraggeber können die Leistungspreise nach Ermessen des Auftragnehmers in US-Dollar, Euro oder in einer beliebigen anderen Währung ausgewiesen werden. Die geltenden Leistungstarife sind auf dem Web-Server des Auftragnehmers unter der Adressehttps://ruvds.com zu finden.
5.2. Bei der Ausfertigung von Zahlungsbelegen durch den Auftraggeber im Abschnitt "Zahlungszweck" sind der Link auf den Namen der bestellten Leistung und das Passwort des Auftraggebers unbedingt anzugeben.
5.3. Der Auftragnehmer führt auf dem Persönlichen Vertragskonto des Auftraggebers ausgehend von den geltenden Leistungstarifen den Nachweis über die vom Auftraggeber geleisteten Zahllungen und von ihm verbrauchten Leistungen. Die vom Auftraggeber überwiesenen Geldmittel gelten als auf seinem Persönlichen Vertragskonto gebucht nachdem sie auf dem Geschäftskonto des Auftragnehmers eingegangen sind und soweit der Auftragnehmer die Zahlung identifizierenden Zahlungsbelege von der Bank bekommen hat.
5.4. Der Auftragnehmer gewährt dem Auftraggeber Zugang zu den Informationen auf dessen Persönlichen Konto.
5.5. Die Rückerstattung der restlchen unverbrauchten Mittel des Auftraggebers erfolgt bei der Vertragskündigung, soweit keine Verstöße gegen die Bestimmungen des Vertrags und der Anlagen dazu festgestellt wurden, bzw. falls der Auftraggeber Argumente vorlegt, dass er aus irgendwelchen Gründen von den Leistungen des Auftragnehmers nicht Gebrauch machen kann, durch bargeldlose Überweisung auf das Geschäftskonto des Auftraggebers bei jeder in Russland ansässigen Bank. Der Auftragnehmer unternimmt Schritte, die zur Rückerstattung der Mittel erforderlich sind, spätestens innerhalb von 30 (dreißig) Kalendertagen seit Erhalt eines schriftlichen Antrags des Auftraggebers mit vollständiger Bankverbindung des Empfängers (für natürliche Personen ist vorherige Bestätigung persönlicher Daten durch das Vorlegen entsprechender Dokumente erforderlich). Die Restmittel werden rückerstattet abzüglich des Preises von Leistungen, die der Auftraggeber seit Vertragsunterzeichnung in Anspruch genommen hat, sowie mit Einbehaltung von 10% als Ausgleich für die Provisionen der Zahlungsanbieter, über die der Auftraggeber die Mittel auf das Persönliche Konto einzahlt. Bei der Rückerstattung unverbrauchter Mittel gehen alle erhaltenen Boni und Rabatte aus verschiedenen Promoaktionen und Sonderangeboten verloren.

6. Haftung der Parteien

6.1. Bei Nichterfüllung oder nichtordnungsgemäßer Erfüllung ihrer Pflichten aus dem vorliegenden Vertrag obliegt den Parteien die Haftung in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Russischen Föderation sowie unter Berücksichtigung der Bedingungen und Konditionen, die im vorliegenden Vertrag festgelegt sind.
6.2. Der Auftragnehmer haftet nicht gegenüber dem Auftraggeber für beliebige Kommunikationsverzögerungen und -unterbrechungen, für den Schaden und die Verluste, die direkt oder indirekt auf die Höhere Gewalt zurückzuführen sind, sowie aus Gründen, die vom Auftragnehmer durch vertretbare Maßnahmen unmöglich kontrolliert werden können.
6.3. Der Auftragnehmer haftet nicht gegenüber dem Auftraggeber für beliebige Kommunikationsverzögerungen und -unterbrechungen, soweit diese auf die Durchführung technischer Arbeiten zur Wartung und Modernisierung des Auftragnehmer-Equipments zurückzuführen sind.
6.4. Der Auftragnehmer haftet nicht für direkten oder indirekten Schaden des Auftraggebers durch die Nutzung der Leistungen des Auftragnehmers oder wegen Unmöglichkeit, sie zu nutzen.
6.5. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Inhalt der vom Auftraggeber übermittelten, erhaltenen und bei ihm aufbewahrten Informationen.
6.6. Der Auftragnehmer haftet nicht für die Verstöße und unrechtmäßigen Handlungen des Auftraggebers bei der Nutzung von Leistungen, die vom Auftragnehmer erwiesen werden.
6.7. Der Auftragnehmer haftet nicht gegenüber dem Auftraggeber für beliebigen Schaden des Auftraggebers infolge Verlieren oder Weitergabe von Login und Passwort durch den Auftraggeber.
6.8. Die maximale Haftung des Auftragnehmers für den realen Schaden ist auf die Geldsumme beschränkt, die dem Preis von Leistungen des Auftragnehmers entspricht, die er im Monat der Entstehung des realen Schadens dem Auftraggeber zu erweisen hat.
Der Auftragnehmer haftet nicht gegenüber dem Auftraggeber für indirekte Schäden (entgangenen Gewinn).
6.9. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Verstößen des Auftraggebers gegen den vorliegenden Vertrag oder Anlagen dazu sowie gegen die geltenden Gesetze der Russischen Föderation bzw. des Landes, wo der Auftragnehmer bzw. dessen Vertreter Leistungen im Rahmen des vorliegenden Vertrags erweisen, die Leistungserweisung auszusetzen, bis die Ursachen behoben sind, die der Grund für die Aussetzung der Leistungserweisung gewesen sind. In diesem Fall kann der Auftragnehmer einen entsprechenden Bescheid an den Auftraggeber schicken. Der Auftragnehmer kann einen solchen Bescheid unter anderem an die E-Mail-Adresse des Auftraggebers, die in seinem Persönlichen Kabinett angegeben ist. Dabei ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Persönlichen Konto des Auftraggebers Geldmittel für die Leistungen weiter abzubuchen, deren Erweisung bis zur Leistungsabbestellung durch den Auftraggeber oder bis zur Behebung der Ursache für die Leistungsaussetzung ausgesetzt worden ist.
6.10. Falls der Auftraggeber innerhalb von 6 (sechs) Monaten seit der Leistungsaussetzung (einen Tag, wenn der Auftraggeber ohne Vorausbezahlung die Leistungen des Auftragnehmers getestet) den Verstoß nicht beseitigt hat, welcher der Grund für die Leistungsaussetzung gewesen, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Ausführung des vorliegenden Vertrags zu unterlassen.

7. Höhere Gewalt

7.1. Die Parteien werden von der Haftung für die teilweise oder vollständige Nichterfüllung ihrer Pflichten aus dem vorliegenden Vertrag befreit, soweit dies auf Höhere Gewalt zurückzuführen, die nach Vertragsunterzeichnung eingetreten ist.
7.2. Die Parteien stufen insbesondere als Höhere Gewalt ein: Natur- und Industriekatastrophen; Terroranschläge; Kriegshandlungen; Zivilunruhen; die Verabschiedung durch die Staatsmacht- oder lokale Selbstverwaltungsorgane von Verboten oder Einschränkungen der Tätigkeit der Parteien nach dem vorliegenden Vertrag; sonstige Umstände, die von den Parteien weder vorausgesehen noch verhindert werden konnten und die Wahrnehmung deren Pflichten aus dem vorliegenden Vertrag behindern.
7.3. Die Partei, die von der Haftung befreit werden möchte, hat unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von 3 (drei) Werktagen, die jeweils andere Partei von solchen zwingenden Umständen zu benachrichtigen. Bei nichtrechtzeitiger Benachrichtigung über den Eintritt Höherer Gewalt verliert die Partei den Anspruch darauf, von der Haftung befreit zu werden.
7.4. Beim Eintritt zwingender Umstände, welche die Wahrnehmung der Pflichten aus dem vorliegenden Vertrag behindern, wird die Frist für die Pflichterfüllung durch die Parteien um die Geltungsdauer zwingender Umstände und um die Zeit hinausgeschoben, die zur Beseitigung deren Folgen benötigt wird, jedoch maximal um 60 (sechzig) Kalendertage. Falls zwingende Umstände länger als die genannte Frist andauern bzw. wenn bei deren Eintritt beiden Parteien klar wird, dass sie länger als diese Frist andauern werden, werden die Parteien alternative Methoden zur Erfüllung des vorliegenden Vertrags oder dessen Kündigung ohne Schadenersatz beraten. Dabei ist der Auftragnehmer verpflichtet, die nach dem Vertrag nicht verbrauchten Geldmittel in Übereinstimmung mit den Rückerstattungskonditionen gemäß Ziffer 5.4. des vorliegenden Vertrags dem Auftraggeber zu erstatten.

8. Geltungsdauer und Kündigung

8.1. Der vorliegende Vertrag tritt mit seiner Unterzeichnung in Kraft und gilt bis Ende des laufenden Kalenderjahres. Künftig wird der Vertrag automatisch jeweils um ein weiteres Kalenderjahr verlängert, soweit keine der beiden Parteien bis zum 1.Dezember des entsprechenden Kalenderjahres die Vertragskündigung bekanntgibt.
Der vorliegende Vertrag kann gekündigt werden:
8.1.1. auf Betreiben jeder der beiden Parteien;
bei Zahlungsunfähigkeit (Bankrott) jeder der beiden Parteien;
in den Fällen gemäß Ziffer 7.4 des vorliegenden Vertrags.
8.1.2.Auf Betreiben des Auftragnehmers
beim Verstoß des Auftraggebers gegen die Bedingungen und Konditionen der Ziffern 3.2.1. und 3.2.4. des vorliegenden Vertrags;
falls der Auftraggeber technische oder sonstige Handlungen vornimmt, die im Vertrag nicht vorgesehen und vom Auftragnehmer nicht genehmigt sind, welche dem Auftragnehmer oder Drittpersonen Schaden zugefügt haben oder zugefügt haben könnten.
8.1.3. Im gegenseitigen Einvernehmen der Parteien.
8.1.4. Gemäß Ziffer 2.6 des vorliegenden Vertrags.
8.1.5. Gemäß Ziffer 4.5 des vorliegenden Vertrags
8.1.6. Auf Betreiben des Auftraggebers mit Benachrichtigung des Auftragnehmers über Kommunikationsleitungen.

9. Sonstiges

9.1. Die vertraglichen Beziehungen zwischen den Parteien werden durch die Gesetze der Russischen Föderation geregelt.
9.2. Alle Streitfälle, die sich aus dem vorliegenden Vertrag ergeben können – darunter solche, die seine Realisierung, Verletzung, Kündigung und Unwirksamkeit betreffen - , sind vorwiegend auf dem Verhandlungswege zu regeln.
9.3. Das Reklamationsverfahren der Streitregelung ist obligatorisch. Für die Erwiderung einer Reklamation wird eine Frist von 10 (zehn) Kalendertagen seit deren Erhalt festgelegt.
9.4. Streitigkeiten, die sich nicht auf dem Verhandlungsweg klären lassen, sind vor dem Arbitragegericht (Wirtschaftsgericht) der Stadt Moskau in Russland zu schlichten.
9.5. Falls der Auftraggeber kein ständiges Büro im Gebiet der Russischen Föderation hat, erklärt sich der Auftraggeber damit einverstanden, zum Überbringen von Prozessbescheiden einen Agenten (Vertreter) zu benennen und dessen Arbeit zu unterhalten sowie den Auftragnehmer im vollen Maße über so einen Agenten zu informieren.
9.6. Der Vertrag enthält die endgültigen und vollständigen Bedingungen und Konditionen der Vereinbarung zwischen den Parteien und ersetzt somit den gesamten vorangegangenen Schriftverkehr und Vorgespräche der Parteien um den Vertragsgegenstand.
9.7. Änderungen oder Ergänzungen zum vorliegenden Vertragswortlaut können nur in einem im Vertrag festgelegten Verfahren vorgenommen werden.
9.8. Der Auftragnehmer gibt eine Gewähr dafür, dass die ihm vom Auftraggeber übergebenen Informationen, darunter auch die persönlichen Daten des Auftraggebers, ausschließlich für die Zwecke der Vertragsdurchführung genutzt sein werden.
9.9. Der Auftraggeber garantiert dem Auftragnehmer die Wahrhaftigkeit und rechtzeitige Gewährung von Informationen.

10. Bankverbindung und Sitz des Auftragnehmers

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (OOO) „MT FINANCE“
OGRN (Primäre staatliche Registrierungs-Nr.) 1157746680332
INN (Steuerzahler-Identifikationsnummer) 7706424050
KPP (Grund der Eintragung ins Steuerzahlerregister) 770601001
Rechtssitz (Domiziladresse): Russische Föderation, 125009, Moskau, Glinischevsky lane, 3, Zimmer 226.
Bankverbindung:
Kto. 40702810500360000613
bei «SMP BANK» AO
Korr.-Kto. 30101810545250000503
BIC 044525503
Allgemeine Fragen und Supportservice:
Tel. 8 (495) 135-10-99, 8 (800) 775-97-42
E-Mail: [zum Anzeigen bitte JavaScript aktivieren]

Anlage Nr.1

VORSCHRIFTEN FÜR DIE ARBEIT MIT DEM HOSTING

1. Rechte und Pflichten des Aufragnehmers

1.1. Der Auftragnehmer setzt alles daran, um einen unterbrechungsfreien Betrieb des virtuellen Auftraggeber-Servers zu gewährleisten.
1.1.1. Der Auftragnehmer setzt alles daran, damit das eingesetzte Equipment den modernen technischen Anforderungen entspricht.
1.1.2. Der Auftragnehmer leistet technischen Support und ist zugänglich für Kontakte gemäß dem Zeitplan auf der Hauptseite der Webpräsenz https://ruvds.com.
1.1.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Hilfe zu verweigern und keinen weiteren Support zu gewähren, falls die Anfrage an die Mitarbeiter des Auftragnehmers einen ausgesprochen beleidigenden Charakter hat, eine Art Erpressung oder sonstige Umstände enthält, die einen normalen Meinungsaustausch erschweren.
1.2. Der Auftragnehmer kann die Gewährung von Leistungen in folgenden Fällen nicht garantieren:
1.2.1. Der Auftragnehmer kann das Vorhandensein der vom Auftraggeber angeforderten Technologien und Lösungen nicht garantieren, soweit sie in der Dokumentation zu den Produkten und deren Kombinationen, die auf den Servern des Auftragnehmers Anwendung finden, nicht beschrieben sind.
1.2.2. Der Auftragnehmer garantiert nicht die Möglichkeit der Installation von zusätzlichen Komponenten. Modulen etc. auf Antrag des Auftraggebers.
1.2.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Leistungserweisung kurzfristig zu stoppen, falls die Weitererweisung der Leistungen offensichtlich gegen die Vorschriften für die Erweisung von Leistungen verstößt oder auf eine sonstige Weise die Funktionsfähigkeit des Equipments oder der Server-Software des Auftragnehmers gefährdet.
1.2.4. Der Auftragnehmer platziert keine Webseiten oder sonstige Ressourcen des Auftraggebers, die einer Netzwerk-Attacke (DDoS) ausgesetzt sind. Die attackierten Ressourcen werden abgeschaltet, um den anderen Kunden weitere stabile Leistungserweisung zu ermöglichen. Die Möglichkeit wiederholter Aktivierung des attackierten Auftraggeber-Servers ist individuell zu besprechen.
1.3. Der Auftragnehmer haftet nicht für die Schnelligkeit und zuverlässigen Betrieb des internationalen DNS-Systems, insbesondere:
1.3.1. Für die Schnelligkeit der Übertragung von Domain-Namen zwischen den DNS-Servern.
1.3.2. Für das unbefugte Caching von Domainnamen durch die DNS-Server der Internetnutzer.
1.4. Der Auftragnehmer ist in folgenden Fällen berechtigt, die Hosting-Dienste zu verweigern bzw. die Bedingungen und Konditionen der Leistungsgewährung zu ändern (Tarifplan, Zahlungsweise, technische Parameter):
1.4.1. Ein Verstoß gegen die Netiquette und sonstige übliche Verhaltensnormen, die im Abschnitt „Rechte und Pflichte des Auftraggebers“ (Teil 2) beschrieben sind.
1.4.2. Ein Verstoß gegen die Gesetze und Normen im Bereich der Urheberrechte.
1.4.3. Überlastung der Server des Auftragnehmers durch die Software des Auftraggebers.
1.4.4. Verletzung der üblichen Normen und Regeln der Traffic-Nutzung (Siehe Ziffer 2.5).
1.5. Bei groben Verstößen gegen die Vorschriften für die Hosting-Nutzung oder gegen gesetzliche Normen ist der Auftragnehmer berechtigt, die Erstattung der für die Hosting-Dienste vorausgezahlten Summe zu verweigern, bis die umstrittene Situation durch Gerichtsorgane offiziell geregelt ist.
1.6. Der Auftragnehmer gewährleistet den Support der Ressourcen des Auftraggebers in Übereinstimmung mit den allgemein üblichen Normen und Einschränkungen für die Leistung „Hosting ohne Administrierung“.
1.6.1. Der Auftragnehmer bietet dem Auftraggeber technischen Support und berät ihn ausschließlich über die eigenen Leistungen und Software-Produkte.
1.6.2. Der Auftragnehmer analysiert und behebt nur jene Probleme, die mit der Funktionsfähigkeit der Hardware oder Software des Auftragnehmers verbunden sind.
1.6.3. Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für das korrekte Funktionieren der Auftraggeber-Ressourcen sowie für die Möglichkeit des korrekten Funktionierens der Auftraggeber-Ressourcen auf dem Equipment und in der Software-Umgebung des Auftragnehmers. Die Beratung zu diesem Thema hat einen eingeschränkten Charakter und schließt das Administrieren der Ressourcen des Auftraggebers nicht ein.
1.6.4. Der Auftragnehmer behebt nicht die Funktionsstörungen oder sonstige Probleme im Funktionieren der Auftraggeber-Ressourcen, unabhängig von den Ursachen, aus denen diese Probleme entstanden sind.
1.6.5. Der Auftragnehmer führt keine Arbeiten mit den Dateien und sonstigen Auftraggeber-Ressourcen aus wie Analyse, Fehlerbeseitigung, das Erreichen der Funktionsfähigkeit etc.
1.6.6. Der Auftragnehmer kann nach vorheriger offensichtlicher Absprache und ohne irgendwelche offensichtliche oder nicht offensichtliche Verpflichtungen zusätzliche Leistungen zur Arbeit mit den Auftraggeber-Ressourcen (Administrieren) erweisen.
1.7. Der Auftragnehmer legt folgende Bearbeitungsfristen für die eingehenden Anfragen des Auftraggebers fest:
1.7.1. Die Behebung der Ausfälle von Hardware und Software des Auftragnehmers erfolgt mittels Analyse durch eigene Monitoring-Dienste; die Reaktionszeit bei Problemen: maximal 4 Stunden während der Arbeitszeit und 8 Stunden außerhalb der Arbeitszeit. Für den Beginn der Arbeiten zur Ausfallbehebung ist keine Anfrage des Auftraggebers erforderlich.
1.7.2. Maximale Frist für die Beantwortung einer Anfrage, wo im Wesentlichen nur einfache Beratung über die Auftragnehmer-Leistungen angefordert wird, beträgt 24 Stunden.
1.7.3. Maximale Frist für die Beantwortung einer Anfrage, wo Beratung über die technischen Parameter der Auftragnehmer-Leistungen angefordert wird, beträgt 3 Werktage.
1.7.4. Maximale Frist für die Bearbeitung von Anfragen, wo manuelle technische Arbeit mit den Auftraggeber-Ressourcen erforderlich ist, beträgt 3 Werktage, angefangen vom nächsten Werktag nach dem Eingang der Anfrage. Die Bearbeitung der Anfrage markiert den Beginn des Hauptarbeitsvolumens und schließt die Zeit nicht ein, die für den Abschluss der Arbeiten benötigt wird, soweit die Arbeiten einen längeren Charakter haben (Operationen mit großen Datenmengen, manuelle Arbeit mit Sicherheitskopien etc.).
1.7.5. Maximale Frist für die Beantwortung von Anfragen sonstiger Art beträgt 7 Werktage. Die Frist kann aus objektiven Gründen verlängert werden, wobei der Auftraggeber darüber zu informieren ist.
1.7.6. Der Auftragnehmer setzt alles daran, um die Bearbeitungsfristen beliebiger Anfragen des Auftraggebers zu verkürzen. Das vorgegebene Ziel in der Arbeit des Kunden-Supportservices ist die Bearbeitung aller eingehenden Nachrichten des Auftraggebers höchstens innerhalb von 2 Stunden seit Eingang der Anfrage, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Die genannten Fristen werden im Schnitt bei über 95% der Anfragen eingehalten, können jedoch nicht in jedem Einzelfall garantiert werden.

2. Rechte und Pflichten des Auftraggebers

2.1. Die vom Auftraggeber platzierten Informationen müssen folgenden Anforderungen entsprechen:
2.1.1. Die Übereinstimmung mit den Gesetzen der Russischen Föderation, internationalen Gesetzen und den Gesetzen des Landes, wo der Auftragnehmer bzw. deren Vertreter Leistungen gemäß dem vorliegenden Vertrag und den Anlagen dazu erweisen.
2.1.2. Die Übereinstimmung mit den Urheberrechts-Normen.
2.1.3. Keine Proteste seitens der Netzgemeinde sowie die Übereinstimmung mit der üblichen Netiquette.
2.1.4. Keine Malware, Viren und ähnlichen Tools und Absichten.
2.2. Die technischen Tools (Skripte), die vom Auftraggeber auf den Servern des Auftragnehmers ausgeführt werden, müssen folgenden Anforderungen entsprechen:
2.2.1. Die (mit Monitoring-Tools ermittelte) Server-Last muss den Skriptzielen und den Normen optimaler Programmierung entsprechen. Unzulässig ist die Ausführung von Skripten und Applikationen, deren Serverlast groß und mit der Last einer ähnlichen Optimallösung nicht zu vergleichen ist.
2.2.2. Bewertet werden die Ressourcen, bei denen aus objektiven technischen Gründen keine formellen Bewertungsparameter vorhanden sind, darunter, jedoch nicht darauf beschränkt:
Plattensystem des Servers.
Netzwerk-Ausrüstung.
2.2.3. Die vom Auftraggeber erzeugte tägliche Durchschnittslast auf jede Hardware-Ressource des Auftragnehmers darf ein Hundertstel von der maximalen Ressourcenleistung des physischen Auftragnehmer-Servers nicht überschreiten, wo die Auftraggeber-Ressourcen untergebracht sind.
2.2.4. Der Supportservice des Auftragnehmers kann bei der Optimierung Ratschläge erteilen und Hilfe erweisen, garantiert jedoch keine Hilfe bei der Lösung von Problemen mit der Leistungsfähigkeit der Benutzer-Skripts.
2.3. Auf dem Hosting sind folgende Aktivitäten verboten:
2.3.1. Das Platzieren von Webseiten, die für die Begehung betrügerischer Handlungen bestimmt sind, darunter, jedoch nicht darauf beschränkt:
das Herauslocken von Passwörtern, das Erstellen von gefälschten Webseiten;
der Betrug von Besuchern, das Geldsammeln auf betrügerische Weise etc.;
2.3.2. das Verschicken oder Platzieren von Spam und Nachrichten, die irrtümlich als Spam klassifiziert werden können.
2.3.3. Die Verstöße gegen die übliche Netiquette, darunter, jedoch nicht darauf beschränkt:
grobes Index-Spamming (der Suchmaschinen-Betrug mit Hilfe von Mitteln, die keine Informationsinhalte haben und für Menschen nutzlos sind).
Grobes Webseiten-Parsing (über 5 GB eingehender Verkehr pro Tag zwecks Parsing dieser externer Ressourcen).
2.3.4. Das Platzieren von Projekten und Diensten mit beliebigem Bezug zu:
Generierung von Junk-Inhalten zum Betrug von Suchmaschinen oder beliebigen anderen Systemen.
Generierung von Junk-Traffic beliebiger Art (zum Ausgleich des Traffic-Verhältnisses bei einem anderen Hosting-Anbieter, Ranking-Betrug, Betrug von Suchmaschinen oder beliebigen anderen Systemen etc.).
2.3.5. Das Platzieren von öffentlichen Proxy- oder VPN-Servern sowie von Systemen zur Prüfung von Funktionsfähigkeit von externen Ressourcen. Ebenso wie die Platzierung von privaten Netzwerken mit über 10 GB summarischen Verkehr pro Tag.
2.3.6. Das Platzieren von Torrent-Clients oder beliebigen anderen File-Sharing- und P2P-Systemen.
2.3.7. Das Platzieren von Systemen oder Diensten, die mit dem Verdienen von Krypto-Währungen (Mining) verbunden sind.
2.3.8. Das Platzieren von Systemen oder Diensten, die den Normalbetrieb sowohl des internen Netzwerkes als auch von Drittpersonen stören.
2.4. Verboten sind die Versuche, illegal den Zugang zu vertraulichen Informationen zu erhalten, sowie die Verletzung der Sicherheitsnormen, darunter, jedoch darauf nicht beschränkt:
2.4.1. Das Hacken von Webseiten, unbefugter Zugriff auf vertrauliche Daten – sowohl auf die Ressourcen des Auftragnehmers als auch auf die externen Webseiten und Ressourcen.
2.4.2. Das Passwort-Mining, Netzwerk-Attacken, Flooding (Überlastung von Equipment und Informationskanälen, Überschreitung der Limits).
2.4.3. Das Betreiben von gehackten Webseiten oder Ressourcen, die sogar gegen den Willen des Auftraggebers zur Verletzung der Netiquette und sonstiger Netzvorschriften führen, ist verboten. Die gehackten Ressourcen werden ohne Vorwarnung gestoppt; deren Aktivierung ist nur möglich, soweit die erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um deren wiederholtes Hacken zu verhindern.
2.5. Der durch die Ressourcen des Benutzers generierte Traffic gilt als kostenlos und wird gegenüber den in der Leistungsbeschreibung genannten Werten nicht eingeschränkt, soweit folgende Bedingungen erfüllt werden:
2.5.1. Der summarische Datenverkehr des virtuellen Servers bis 150 GB pro Tag (für die Server im Probezeitraum bis 30 GB pro Tag) wird ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gemäß den Kapazitäten des physischen Servers und der Telekommunikations-Ausrüstung gewährt.
2.5.2. Bei Überschreitung des Traffic-Limits von 150 GB pro Tag (während des Probezeitraums 30 GB pro Tag) kann nach Ermessen des Auftragnehmers die Bandbreite für den virtuellen Server des Auftraggebers bis Ende des Tages, an dem die Überschreitung festgestellt wurde, auf 5 Mbps eingeschränkt werden. Es gilt die UTC-Zeit.
2.5.3. Bei Überschreitung des Traffic-Limits von 150 GB pro Tag (während des Probezeitraums 30 GB pro Tag) und soweit der eingehende Verkehr mehr als doppelt so groß ist wie der ausgehende, ist der Auftragnehmer berechtigt, bis zur Abstimmung der Auftraggeber-Aktivitäten mit dem Auftragnehmer die Erweisung von Leistungen auszusetzen oder zu verweigern.
2.5.4. Falls der Auftraggeber geschützte Kommunikationsleitungen (DDoS-Schutz etc.) nutzt, hält der Auftragnehmer sich das Recht vor, die Leistungspreise individuell zu ändern, beliebige zusätzliche Traffic-Einschränkungen festzulegen sowie das Zur-Verfügung-Stellen von geschützten Kommunikationsleitungen zu verweigern.

Anlage Nr.2

SOFTWARE-NUTZUNGSBEDINGUNGEN

Alle Softwareprodukte sowie deren Komponenten, inkl. alle Bilder, Fotos, Animationen, Video- und Audioaufzeichnungen, Musik, Texte und angewandte Mini-Programme als Bestandteil von Software-Produkten unterliegen dem Urheberrecht, sind durch die Urheberrechte und internationalen Vereinbarungen über den Schutz der Urheberrechte sowie durch andere Gesetze und Verträge über geistiges Eigentum geschützt und sind Eigentum Ihrer Hersteller. Der einzige und volle Inhaber ausschließlicher Rechte auf Software-Produkte ist deren Hersteller.
Durch den Besitz, den Zugang und die Nutzung der Software-Produkte erlangt der Auftraggeber keine Eigentumsrechte an den Software-Produkten und keinerlei Rechte am geistigen Eigentum.

1. Rechte und Pflichten des Auftragnehmers

1.1. Dem Auftraggeber ist nicht gestattet:
1.1.1. beliebige Handlungen im Zusammenhang mit dem Funktionieren der Software-Produkte gemäß deren Zweckbestimmung vorzunehmen, darunter die offensichtlichen Fehler zu korrigieren;
1.1.2. die Software-Anpassung durchzuführen;
1.1.3. die Software-Produkte weiterzugeben (zu veröffentlichen), d.h. Kopien von Software-Produkten einem unbestimmten Personenkreis zur Verfügung zu stellen;
1.1.4. die Software-Produkte in beliebiger Form und mit beliebigen Methoden zu reproduzieren, d.h. Kopien von Software-Produkten in beliebiger Anzahl von Ausfertigungen und in beliebiger materiellen Form (darunter auch durch das Speichern in eine EDV-Anlage) selber anzufertigen oder anfertigen zu lassen;
1.1.6.die Software-Produkte auf beliebige Weise zu verbreiten: mittels Gewährung des Zugangs zu den Software-Produkten, die in beliebiger materieller Form reproduziert sind, darunter übers Netz und mit sonstigen Methoden, sowie mittel Verkauf von vervielfältigten Datenträgern, Vermietung, Borgen, einschließlich Import – für jeden der genannten Zwecke ohne territoriale Einschränkungen;
1.1.7. die Software-Produkte zu modifizieren (zu überarbeiten), d.h. beliebige Änderungen an den Software-Produkten vorzunehmen, darunter die Software-Produkte aus einer Sprache in eine andere zu übersetzen;
1.1.8. die Software-Produkte zu dekompilieren (den Objekt-Code zu reproduzieren und in den Ausgangstext umzuwandeln) oder andere Personen mit diesen Handlungen zu beauftragen;
1.1.9. die Rechte aus dem vorliegenden Vertrag auf vertraglicher Grundlage an Dritte abzutreten;
1.1.9. die Software-Produkte zu vermieten, zu leasen, weiterzuvermieten, zu verpfänden und direkt oder indirekt an Drittpersonen zu übergeben oder zu verbreiten bzw. Drittpersonen Zugriffs- bzw. Nutzungsrechte an den funktionellen Möglichkeiten der Software-Produkte zu gewähren.
1.2. Bei Verstößen des Auftraggebers gegen die Software-Nutzungsbedingungen haftet er gegenüber dem Auftragnehmer in Übereinstimmung mit dem Vertrag sowie unmittelbar gegenüber den Herstellern von Software-Produkten in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen.
1.3. Bei Erwerb oder Miete von Software-Produkten erklärt sich der Auftraggeber mit den Lizenz-Nutzungsbedingungen des Software-Produktes, die der Software-Hersteller festgelegt hat.

2. Lizenzen für die Microsoft-Softwareprodukte

2.1. Die Lizenzen für die Microsoft-Softwareprodukte werden ausschließlich am Equipment gewährt, welches dem Auftragnehmer gehört oder von ihm gemietet wird.
Bei der Bestellung einer Lizenz für die Microsoft-Softwareprodukte wird vom technischen Personal des Auftragnehmers entsprechende Software installiert und die bestellte Lizenz aktiviert.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Microsoft-Softwareprodukte ausschließlich gemäß den Anleitungen und Bedingungen zu nutzen, die auf der offiziellen Microsoft-Webseite veröffentlicht sindhttp://www.microsoft.com/ru-ru
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Lizenzen des Auftraggebers für die Microsoft-Softwareprodukte sofort zu annullieren, falls der letztere gegen deren Nutzungsbedingungen verstoßen hat; dabei ist der Auftraggeber verpflichtet, die Nutzung bzw. den Zugang zu den Software-Produkten einzustellen sowie alle Kopien von Microsoft-Softwareprodukten und all ihrer Komponenten zu vernichten.
2.2. Lizenzierungsoptionen, die vom Auftragnehmer angeboten werden:
2.2.1. Die Lizenzierung nach Anzahl der Kerne – wird für das Produkt Microsoft SQL Server angewandt, wobei jede Lizenz für einen Satz aus zwei Kernen verkauft wird. Die mögliche Mindestanzahl von Lizenzen für jeden virtuellen Server beträgt 4.
2.2.2. Die Lizenzierung nach Anzahl der Benutzer – die SAL-Lizenz wird für jeden Benutzer erworben und zugeordnet, der ein Recht auf direkten oder indirekten Zugang zu den Exemplaren von Server-Software hat, unabhängig vom Vorhandensein des tatsächlichen Zugangs zur Server-Software. Es ist unzulässig, diesen Lizenzierungstyp zu nutzen, falls es unmöglich ist, die Anzahl möglicher Benutzer im System des Auftraggebers zu ermitteln.
 
Eingerichtete
Server
95666
Huawey
Supermicro
Cisco
Intel
Microsoft
ISP
Kaspersky
RuVDS
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8 (800) 775-97-42
+7 (495) 135-10-99
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